Proteininjektion ist vielversprechend bei der Senkung erhöhter Triglyceride

Proteininjektion ist vielversprechend bei der Senkung erhöhter Triglyceride
Proteininjektion ist vielversprechend bei der Senkung erhöhter Triglyceride
Anonim

Die Injektion eines Proteins, das beim Abbau von Triglyceriden hilft, könnte eines Tages helfen, eine vererbte Form von hohen Triglyceriden zu behandeln, so eine neue Studie in Arteriosclerosis, Thrombosis, and Vascular Biology, einer Zeitschrift der American Heart Association.

Triglycerid ist eine Art Fett im Blut. Erhöhte Werte im Blut – Hypertriglyzeridämie – wurden mit Erkrankungen der Herzkranzgefäße in Verbindung gebracht. In der Studie testeten die Forscher eine neue Verbindung an genetisch veränderten Mäusen, die einen Mangel an einem Protein namens Apolipoprotein (Apo)A-V aufweisen, was zu hohen Triglyceridspiegeln im Blut führt.ApoA-V steigert die Effizienz der Lipoproteinlipase, eines Enzyms, das zum Abbau von Triglyceriden benötigt wird. Der Wirkstoff besteht aus ApoA-V, das mit Phospholipid komplexiert ist, um ein rekonstituiertes Lipoprotein hoher Dichte (HDL) zu bilden. Die Forscher verabreichten den Mäusen die Verbindung intravenös.

"Wir haben eine einfache Frage gestellt: Wenn Sie einfach ApoA-V in diese Mäuse injizieren, denen ApoA-V fehlt und die sehr hohe Triglyceridspiegel haben, wird es dann sinken?" sagte Trudy Forte, Ph.D., leitende Studienautorin und Wissenschaftlerin am Children's Hospital Oakland Research Institute in Kalifornien. "Wir waren sehr erfreut zu sehen, dass es ausfiel, und das über einen Zeitraum von acht Stunden hinweg."

Am Ende der Behandlung waren die Triglyceride um etwa 87 Prozent gesunken.

Bei gentechnisch veränderten Mäusen, denen ein Protein namens GPIHBP1 fehlt, das ebenfalls zu sehr hohen Triglyceriden führt, senkte die ApoA-V-Injektion die Werte jedoch nicht.

Intravenöses apA-V könnte einen therapeutischen Nutzen bei Menschen mit stark erhöhten Triglyzeriden aufgrund genetischer Veränderungen haben, die ihren ApoA-V-Spiegel beeinflussen, sagten die Forscher.

Co-Autoren sind: Xiao Shu, Ph.D.; Lisa Nelbach, Ph.D.; Michael M. Weinstein, Ph.D.; Braydon L. Burgess, MS; Jennifer A. Beckstead, MS; Stephen G. Young, MD; und Robert O. Ryan, Ph.D. Autorenangaben und Finanzierungsquellen befinden sich im Manuskript.

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