Forensiker verwenden eine postmortale bildgebende Biopsie, um natürliche Todesursachen zu bestimmen

Forensiker verwenden eine postmortale bildgebende Biopsie, um natürliche Todesursachen zu bestimmen
Forensiker verwenden eine postmortale bildgebende Biopsie, um natürliche Todesursachen zu bestimmen
Anonim

Forscher fanden heraus, dass die Kombination aus Computertomographie (CT), postmortaler CT-Angiographie (CTA) und Biopsie laut einer Studie im November als minimalinvasive Option zur Bestimmung natürlicher Todesursachen wie Herzstillstand dienen kann Ausgabe des American Journal of Roentgenology.

In den letzten zehn Jahren hat sich die postmortale Bildgebung, insbesondere die CT, in der Forensik zunehmend durchgesetzt. Die CT hat jedoch gewisse Einschränkungen bei der Beurteilung des natürlichen Todes.

"Vaskuläre und organpathologische Anomalien können zum Beispiel im Allgemeinen nicht mit nativen CT-Scans genau dargestellt werden.Um das Problem dieser Anomalien anzugehen, wurde die postmortale Angiographie mit großem Erfolg eingesetzt“, sagte Stephan A. Bolliger, MD, Hauptautor der Studie.

Forschende des Instituts für Rechtsmedizin, Zentrum für forensische Bildgebung und Virtopsie, der Universität Bern in Bern, Schweiz, haben 20 Leichen minimalinvasiv mittels CT, CTA und Biopsie untersucht und die Ergebnisse mit diesen verglichen bei der anschließenden Obduktion erh alten. Die Ergebnisse zeigten, dass die minimal-invasive Untersuchung in 18 von 20 Fällen nahezu identische Ergebnisse zeigte.

"Die Kombination aus CT, postmortalem CTA und Biopsie ist ein brauchbares Instrument, um Körper auf minimal-invasive Weise zu untersuchen. Allerdings ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Pathologen und Radiologen für die korrekte Entnahme und diagnostische Beurteilung unerlässlich und daher für den Erfolg eines solchen Unternehmens", sagte Bolliger.

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