Psychologen an der Spitze des Gewichtsmanagements: Gesundheitsdienstleister können eine Schlüsselrolle im Kampf gegen Gewichtsprobleme bei jungen Menschen spielen

Psychologen an der Spitze des Gewichtsmanagements: Gesundheitsdienstleister können eine Schlüsselrolle im Kampf gegen Gewichtsprobleme bei jungen Menschen spielen
Psychologen an der Spitze des Gewichtsmanagements: Gesundheitsdienstleister können eine Schlüsselrolle im Kampf gegen Gewichtsprobleme bei jungen Menschen spielen
Anonim

In den letzten Jahrzehnten hat sich der dramatische Anstieg der Fettleibigkeitsraten bei Kindern zu einer Bedrohung der öffentlichen Gesundheit entwickelt, die dringender Aufmerksamkeit bedarf. Laut Professorin Denise Wilfley und Kollegen von der Abteilung für Psychiatrie an der Washington University School of Medicine liegt die Verantwortung für die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Ess- und Gewichtsproblemen bei Kindern und Jugendlichen bei Gesundheitsdienstleistern und anderen Fachleuten, die mit dem Kind arbeiten die USA.Darüber hinaus ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Behandlung eine Teamleistung, an der Anbieter und Eltern beteiligt sind.

Wilfleys Übersicht über Ursachen, Folgen und frühzeitiges Eingreifen bei Ess- und Gewichtsproblemen bei jungen Menschen ist online im Springer's Journal of Clinical Psychology in Medical Settings erschienen. Das Papier von Wilfley und Kollegen hebt die wichtige Rolle von Anbietern psychischer Gesundheit bei diesen Bemühungen hervor.

Die Überprüfung untersucht das Ausmaß des Fettleibigkeitsproblems und hebt die dramatische Zunahme der Fettleibigkeit bei Kindern hervor. Die Autoren konzentrieren sich auf die Ursachen von Ess- und Gewichtsproblemen bei Kindern und Jugendlichen, wobei sie sich mit den komplexen Wechselwirkungen zwischen Umwelt- und biologischen Faktoren und dysregulierten Essverh alten, den so genannten Appetitzügen, befassen. Insbesondere diskutieren die Autoren Binge Eating und Loss-of-Control Eating; Sättigungsreaktion oder Essen ohne Hunger; Motivation zum Essen; und Impulsivität. Für jedes Merkmal identifizieren die Autoren Screening-Ansätze sowie gezielte Interventionsstrategien, die von Anbietern umgesetzt werden können.

Die Autoren stellen fest, dass die bei weitem wirksamsten Strategien zur Bekämpfung von Fettleibigkeit bei Kindern verh altensbezogene Interventionen im Lebensstil sind, insbesondere solche, die die ganze Familie einbeziehen. Familienbasierte Verh altensinterventionen gelten als Therapie der ersten Wahl bei pädiatrischem Übergewicht, und Interventionen zur Gewichtserh altung, die auf den sozio-ökologischen Kontext abzielen, sind ebenfalls indiziert. Diese Interventionen fördern kleine, sukzessive Änderungen im Ernährungs- und Bewegungsverh alten von Kindern durch den Einsatz von Verh altensänderungsstrategien und familiärer Unterstützung.

Die Autoren kommen zu dem Schluss: „Es gibt heute nicht nur mehr fettleibige Kinder als in der Vergangenheit, sondern der Schweregrad des Übergewichts bei diesen Kindern ist auch viel größer. Der dramatische Anstieg der pädiatrischen Fettleibigkeitsraten hat zu einem wachsenden Bedarf an Klinikern geführt, Psychologen und anderen Anbietern psychischer Gesundheitsfürsorge, eine bedeutende Rolle bei der Beurteilung und Behandlung von Jugendlichen mit Ess- und Gewichtsproblemen zu spielen."

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