Eierallergie: Experten sagen, doch kein Grund, auf eine Grippeimpfung zu verzichten

Eierallergie: Experten sagen, doch kein Grund, auf eine Grippeimpfung zu verzichten
Eierallergie: Experten sagen, doch kein Grund, auf eine Grippeimpfung zu verzichten
Anonim

Eine Eierallergie ist kein Grund, die Grippeimpfung 2010-2011 zu vermeiden.

Gemäß neuen Empfehlungen der Website der American Academy of Allergy, Asthma & Immunology sollte jeder mit Verdacht auf Eiallergie in der Vorgeschichte zunächst von einem Anallergologen oder Immunologen auf angemessene Tests und Diagnosen untersucht werden, kann aber wahrscheinlich die Impfung erh alten.

Matthew J. Greenhawt, M.D., M.B.A., klinischer Dozent an der University of Michigan He alth System und James T. Li, M.D., Ph.D., Vorsitzender der Abteilung für allergische Erkrankungen in der Abteilung für Innere Medizin an Mayo Clinic, Co-Autor der Richtlinien auf der Grundlage jüngster Studien – eine an der University of Michigan durchgeführte – die zeigen, dass die meisten Eierallergiker den Grippeimpfstoff sicher unter der Obhut ihres Allergologen/Immunologen erh alten können.

In der Vergangenheit wurde Menschen mit Eierallergie gesagt, sie sollten sich nicht gegen die Grippe impfen lassen, da der Impfstoff Eiprotein enthielt und eine allergische Reaktion auslösen könnte. Untersuchungen des vergangenen Jahres zeigen, dass Influenza-Impfstoffe nur winzige Mengen Eiprotein enth alten. Klinische Studien haben gezeigt, dass bei der überwiegenden Mehrheit der Personen mit Eierallergien keine Reaktion auf die Immunisierung mit dem Influenza-Impfstoff auftrat.

Die Sicherheit der Verabreichung von eih altigen Immunisierungen bei Kindern und Erwachsenen mit Eiallergie erregte während der jüngsten globalen Pandemie des H1N1-Influenza-A-Virus in den Jahren 2009-2010 neues Interesse.

Der H1N1-Influenza-A-Impfstoff (H1N1) wird wie der saisonale trivalente Influenza-Impfstoff (TIV) auf embryonierten Hühnereiern gezüchtet, was zu Bedenken führte, dass eine Restkontamination von Ovalbumin bei Menschen mit Eierallergien allergische Reaktionen hervorrufen könnte. Der Influenza-Impfstoff von 2010 enthält die H1N1-Stämme. In dieser Saison wird ein einziger TIV angeboten.

Obwohl bei der Verabreichung von Influenza-Impfstoffen an Eierallergiker in der Vergangenheit Vorsicht geboten war, deuten frühere Erfahrungen darauf hin, dass viele Menschen mit diagnostizierter oder vermuteter Eierallergie erfolgreich gegen Influenza geimpft werden können, wenn die Vorsichtsmaßnahmen befolgt werden.

Beispiele für angewandte Vorsichtsmaßnahmen sind Impfstoff-Hauttests, eine in zwei Stufen abgestufte Dosis (10 %, gefolgt von 90 % der altersgerechten Dosis nach einer kurzen Beobachtungszeit) oder schrittweise Desensibilisierung.

Angesichts der Dringlichkeit, Kinder im vergangenen Jahr vor der globalen Grippepandemie zu schützen, haben Untersuchungsgruppen die Frage der Sicherheit dieses Impfstoffs bei Menschen mit Eiallergie erneut untersucht, und das Feld hat sich seit der letzten Grippesaison erheblich weiterentwickelt.

Gemäß den neuen Empfehlungen empfehlen die Autoren die Durchführung von Hauttests für den saisonalen trivalenten Influenza-Impfstoff (TIV) nicht mehr, obwohl dies als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme in Fällen nützlich sein kann, in denen der Patient eine dokumentierte hat Vorgeschichte einer früheren allergischen Reaktion auf den Impfstoff.

Jeder mit Verdacht auf Eiallergie in der Vorgeschichte sollte zunächst von einem Allergologen oder Immunologen auf geeignete Tests und Diagnose untersucht werden. Patienten mit einer bestätigten Eierallergie können den Impfstoff dann sicher mit einem von zwei Protokollen erh alten: einer zweistufigen abgestuften Provokation oder einer altersgerechten Einzeldosis.

"Es ist nicht notwendig, Patienten mit Eiallergie die Influenza-Impfung vorzuenth alten", sagt Greenhawt. "Unsere Empfehlungen sehen zwei flexible Ansätze für die Impfung vor. Jeder Ansatz wird durch aktuelle Beweise dafür untermauert, dass er sicher ist. Die meisten Allergologen sollten in der Lage sein, sich mit einer unserer empfohlenen Vorgehensweisen zu identifizieren, und als solche in der Lage sein, ihre Patienten mit Eiallergie mit Zuversicht zu impfen."

Greenhawt stellt fest, dass die Sicherheit dieser Impfstoffe bei Personen mit schwerer Eierallergie weiter untersucht werden muss.

Einige Konzepte müssen weiter untersucht werden, wie die Sicherheit dieser Impfstoffe bei Personen mit schwerer Eiallergie, aber es scheint, dass die meisten Eiallergiker auf Wunsch sicher gegen Grippe geimpft werden können, sagt Greenhawt.Greenhawt ist der leitende Prüfarzt einer Folgestudie, die die Sicherheit des Impfstoffs bei Patienten mit schwerer Eiallergie untersucht.

Anbieter sollten den Impfstoff nicht länger wegen einer Eiallergie eines Patienten zurückh alten und sich bei der Auswahl der Vorsorgestrategien für die Verabreichung des Influenza-Impfstoffs wohlfühlen, fügt er hinzu.

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