K altes Salzwasser reduziert Schäden bei Herzinfarktpatienten

K altes Salzwasser reduziert Schäden bei Herzinfarktpatienten
K altes Salzwasser reduziert Schäden bei Herzinfarktpatienten
Anonim

Die Behandlung von Herzinfarktpatienten mit Hypothermie reduziert das Ausmaß der Herzschädigung um mehr als ein Drittel nach einer Ballonangioplastie.

Um die Körpertemperatur des Patienten zu senken, wurde k altes Salzwasser durch eine Armvene in den Körper infundiert. Gleichzeitig wurde über eine Leistenvene ein Kühlkatheter eingeführt.

"Wir sind von der starken Wirkung beeindruckt und glauben, dass diese Behandlung das Potenzial hat, den Patienten in Zukunft von großem Nutzen zu sein", sagte David Erlinge, Professor für Kardiologie an der Universität Lund, Schweden.

Jedes Jahr erleiden mehr als drei Millionen Menschen auf der ganzen Welt die Art von Herzinfarkt, die in der wissenschaftlichen Gemeinschaft als akuter Myokardinfarkt bekannt ist. Bei diesen Patienten besteht ein unmittelbares Risiko, dass ein großer Teil des Herzmuskels absterben kann, was zur Entwicklung einer Herzinsuffizienz und einem frühen Tod führen könnte.

Nach mehrjährigen Studien haben die Forscher eine Methode entwickelt, um den Patienten schnell und sicher auf unter 35˚C zu kühlen, bevor das verschlossene Gefäß mit einer Ballonangioplastie geöffnet wird.

Der Patient bleibt während des Eingriffs wach und wird von innen gekühlt, was bedeutet, dass das Herz viel schneller gekühlt wird, als wenn man es von außen mit Kühlkissen oder -decken versucht. Der Patient verspürt nur sehr geringe Beschwerden und wenn dem Patienten k alt ist, wird er oder sie von außen mit einer Wärmedecke gewärmt.

"Wir als Kardiologen waren sehr gut darin, verschlossene Blutgefäße zu öffnen, aber nicht darin, den Herzmuskel selbst zu schützen. Diese neue Behandlung lässt Patienten mit akutem Myokardinfarkt auf einen großen Nutzen hoffen", sagte Professor Erlinge.

Die Entdeckung wurde von der Forschungsgruppe von Professor Erlinge an der Abteilung für Kardiologie der Universität Lund, Universitätskrankenhaus Skåne zusammen mit seinen Kollegen Dr. Göran Olivecrona und Dr. Matthias Götberg gemacht.

Neben dem positiven Effekt bei der Verringerung des Ausmaßes von Herzschäden wurde auch eine deutliche Verringerung der Biomarker für Herzschäden in Blutproben gefunden, was die Ergebnisse unterstützt. Auch traten bei den gekühlten Patienten keine vermehrten Nebenwirkungen auf. Die Forscher planen nun eine größere Studie namens CHILL-MI.

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