Genetische Variation im Zusammenhang mit Lupus bei asiatischen Männern identifiziert

Genetische Variation im Zusammenhang mit Lupus bei asiatischen Männern identifiziert
Genetische Variation im Zusammenhang mit Lupus bei asiatischen Männern identifiziert
Anonim

Gene befinden sich entlang langer DNA-Ketten, die Chromosomen genannt werden. Forscher der UCLA haben herausgefunden, dass eine Variation in einem Gen auf dem Geschlechtschromosom X eine Immunantwort verstärken kann, die bei Männern zu Lupus führt.

Systemischer Lupus erythematodes (SLE) ist eine Autoimmunerkrankung, die überwiegend Frauen betrifft. Interessanterweise fanden die Forscher heraus, dass, obwohl die Variation in einem Gen auf dem X- oder weiblichen Chromosom auftrat, ihr Einfluss bei Männern stärker war als bei Frauen. Menschen haben zwei Geschlechtschromosomen – Männer haben ein X und ein Y, während Frauen zwei X haben. Frühere Studien haben gezeigt, dass genetische Variationen auf dem X-Chromosom zur Entwicklung von Lupus beitragen.

In dieser Studie fanden Betty P. Tsao, Ph.D., Professorin für Medizin in der Abteilung für Rheumatologie an der David Geffen School of Medicine an der UCLA, und Kollegen heraus, dass bestimmte häufige Variationen von DNA-Sequenzen innerhalb von a Das spezifische X-chromosomale Gen löste eine stärkere Reaktion des Immunsystems aus und erhöhte das Risiko, an Lupus zu erkranken, insbesondere bei Männern.

Diese Studie war Teil einer internationalen Anstrengung, die Genetik von Lupus in breiteren ethnischen Gruppen zu untersuchen. Die Forscher genotypisierten 9.274 Personen aus Ostasien, einschließlich derer mit Lupus und der gesunden Kontrollgruppe. Die stärkeren genetischen Effekte wurden bei Männern im Vergleich zu Frauen und insbesondere bei chinesischen und japanischen Männern beobachtet. Weitere Studien werden sich mit anderen Ethnien befassen.

Forscher sagen, dass der Befund zu einem besseren Verständnis der Entwicklung von Lupus und zur weiteren Erforschung der geschlechtsspezifischen genetischen Beiträge der Krankheit führen wird, was zu gezielteren Therapien führen könnte.

Die Studie wurde vom Lupus Research Institute finanziert, einer gemeinnützigen Vereinigung, die sich der Unterstützung innovativer Lupusforschung verschrieben hat.

Die Forschung erscheint in der Online-Ausgabe der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) vom 23. August.

Beliebtes Thema