UF-Studie: Zum Columbine-Jubiläum fehlt es Kindern immer noch an Gew alterziehung

UF-Studie: Zum Columbine-Jubiläum fehlt es Kindern immer noch an Gew alterziehung
UF-Studie: Zum Columbine-Jubiläum fehlt es Kindern immer noch an Gew alterziehung
Anonim

Autorin: Kristin Harmel

Quelle: Robert Weiler, [email protected], (352) 392-0583

GAINESVILLE, Florida - - Ein Jahr nach dem Massaker an der Columbine High School stellt eine Studie der Universität von Florida fest, dass die meisten öffentlichen Schulbezirke in Florida Richtlinien gegen Gew alt haben, aber nur wenige Kindern tatsächlich beibringen, wie man sie verhindert.

"Diese Zahlen sind alle sehr ähnlich wie auf nationaler Ebene", sagte Steve Dorman, außerordentlicher Professor für gesundheitswissenschaftliche Ausbildung an der UF. „Angesichts der jüngsten nationalen Aufmerksamkeit für Gew alt in den Schulen würde man denken, dass es mehr Bemühungen geben würde, Kinder aufzuklären.Wir würden auf jeden Fall gerne mehr Aufklärung zur Gew altprävention sehen."

In einer Studie aller 67 Schulbezirke Floridas, die darauf abzielte, die Verfügbarkeit von Aufklärung und Strategien zur Gew altprävention zu messen, stellten Dorman und Robert Weiler, ebenfalls außerordentlicher Professor für gesundheitswissenschaftliche Bildung, fest, dass 91 Prozent schriftliche Strategien zu Schülerkämpfen hatten, während 98 Prozent Richtlinien zum Waffengebrauch und zur Prävention hatten. Einundneunzig Prozent boten Schulungen zur Gew altpräventionserziehung für Lehrer an.

"In Bezug auf die Politik schnitten die meisten Schulbezirke gut ab", sagte Dorman.

Aber die Forscher fanden einen sehr schwerwiegenden Mangel im Kampf des Bildungssystems gegen Gew alt: Weniger als 11 Prozent der Schulbezirke forderten Gew altpräventionsunterricht für Schüler.

Viele Schulbezirke gehen mit dem Problem der Schulgew alt um, indem sie Sicherheitsbeamte einstellen, Metalldetektoren installieren und harte Strafen gegen Schüler verhängen, die gegen Regeln verstoßen, sagte Peter Blauvelt, Präsident der National Alliance for Safe Schools und Autor von " Schulen für Schüler sicher machen."

"Schulen haben all diese Richtlinien und Verfahren, die strafender Natur sind, aber es gibt nicht viele Richtlinien, die den Umgang der Kinder miteinander verbessern", sagte er. „Meiner Meinung nach muss Gew altprävention in den gesamten Lehrplan aufgenommen werden.“

Schüler müssen unter anderem über den Umgang mit Problemen und den Umgang mit Wut unterrichtet werden, sagte Dorman.

"Kinder sehen sich 8.000 Morde und 100.000 Gew alttaten im Fernsehen an, bevor sie die Grundschule beenden", sagte er. „Gew alt existiert nicht im luftleeren Raum, und diese Art der Exposition wird Wirkung zeigen.“

Erziehung zur Gew altprävention sollte bereits im Kindergarten beginnen und Teil der schulischen Gesundheitserziehung werden, sagte Dorman. Auf diese Weise würden die Schüler schon in jungen Jahren lernen, mit negativen Emotionen umzugehen, auch wenn sie diese Lektionen nicht zu Hause lernen.

Aber das Angebot von Schulungen zur Gew altprävention reicht möglicherweise nicht aus, sagte Weiler.

"Ich glaube nicht, dass die Aufklärung über Gew altprävention an und für sich ein so komplexes öffentliches Gesundheitsprogramm verändern wird", sagte er. "Für Schulen mit einem realen Gew altproblem kann eine konzentrierte Intervention erforderlich sein. Im Rahmen der Allgemeinbildung sollte die Gew altpräventionserziehung im Rahmen einer umfassenden schulischen Gesundheitserziehung angeboten werden."

Eltern, die Aufklärungsprogramme zur Gew altprävention in ihren Schulbezirken wünschen, sollten das Problem ihrem örtlichen Schulbeirat, PTA oder Schulausschuss vortragen, sagte Dorman. Blauvelt empfiehlt außerdem, sich an die nationale PTA zu wenden, um das Thema auf die nationale Agenda zu setzen.

"Die öffentliche Schule ist ein Ort, an den wir Kinder schicken, um ihnen beizubringen, wie man in der Gesellschaft lebt", sagte Dorman. "Während wir ihnen das Lernen und Schreiben beibringen, bringen wir ihnen auch bei, bei ihren Nachbarn zu leben."

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