MIT-Forscher erklärt, warum Neujahrsvorsätze nicht immer h alten

MIT-Forscher erklärt, warum Neujahrsvorsätze nicht immer h alten
MIT-Forscher erklärt, warum Neujahrsvorsätze nicht immer h alten
Anonim

CAMBRIDGE, Mass. - Ein Neurowissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology hat im Gehirn Beweise dafür gefunden, warum es so schwer ist, Gewohnheiten zu machen und zu brechen.

Während wir uns auf eine neue Runde von Neujahrsvorsätzen zubewegen, kann Ann Graybiel, Rosenblith-Professorin für Neurowissenschaften am MIT, Tipps geben, wie man über Gewohnheiten im Zusammenhang mit Form und Funktion des Gehirns nachdenkt.

"Wir alle leben hauptsächlich aus Gewohnheit", sagt Graybiel. Die gute Nachricht ist, dass Gewohnheiten und andere automatisch erlernte Reaktionen wie das Autofahren die „denkenden“Teile des Gehirns für kreativere Zwecke freisetzen können.Die schlechte Nachricht ist, dass neue Gewohnheiten schwer zu bekommen sind und, wenn sie einmal eingeführt sind, scheinbar unumkehrbar sind.

Da Gehirne so individuell sind wie Fingerabdrücke, reagieren zwei Gehirne nicht identisch auf einen identischen Reiz. Während eine Person eine Woche brauchen kann, um eine gute oder schlechte Gewohnheit zu entwickeln, kann es bei einer anderen Person länger dauern.

Graybiel, dessen Forschungsteam für einen Großteil unseres aktuellen Wissens über Neurotransmittersysteme und die Genexpression in den Basalganglien verantwortlich ist, ist von neuen Beweisen gequält, dass es sensorische Tricks geben könnte, die die destruktiven Endlosschleifen durchbrechen, die zu sein scheinen an Gewohnheiten und in schwererer Form an Suchterkrankungen oder psychische Störungen gebunden.

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Vorherige zugehörige Veröffentlichungen:

MIT-Forscher sieht ersten Beweis dafür, dass erlernte Verh altensweisen das Gehirn verändern, 25. November 1999

MIT-Forscher beleuchtet, warum Gewohnheiten schwer zu machen und zu brechen sind, 20. Oktober 1999

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